Seit ihrem letzten, 2022 in die Umlaufbahn katapultierten Dreher „Fenix“ scheint sich intern einiges bei diesen Schweden getan zu haben. Auf ihrem dritten Album präsentieren ÄSKVÄDER mit Saga Flygare Täll nämlich eine neue Gitarristin, die zugleich auch für die Vocals verantwortlich zeichnet. Dadurch hat sich zwar grundsätzlich an der stilistischen Ausrichtung des Quartetts (das immer noch ein wenig an die lässige Vortragsweise von IMPERIAL STATE ELECTRIC denken lässt) nichts verändert, sehr wohl aber am Ergebnis.
Schließlich liegt man nun näher an Formationen wie etwa SPIDERS oder den BLUES PILLS, während es in Frühzeit andere, mitunter auch räudiger agierende Bands wie etwa THE HELLACOPTERS oder die BACKYARD BABIES waren, mit denen sie verglichen wurden.
Mit den elf neuen Tracks - die sich in Summe eher wie ein Neustart anfühlen als ein Comeback im eigentlichen Sinne - werden sie ihre Fans definitiv wieder erreichen, zumal es auch soundtechnisch kaum Veränderungen gegeben hat. Leider aber auch nicht großartig hinsichtlich Hooks und einprägsamer Momente, weshalb man als Hörer Nummern wie ‚Farewell‘ oder ‚Aim High‘ zwar bestimmt als „okay“ empfindet, es jedoch bezweifelt werden darf, dass sich daraus formidable Hits für die Band ergeben.

