Aufgezeichnet wurde dieses Album anlässlich der Veröffentlichung des im Vorjahr aufgelegten Studioalbums „Leopard Skin“. Die Band hat darauf positives Feedback wie schon lange nicht mehr erhalten, wobei mitunter sogar die Rede davon war, eine der stärksten Scheiben seit den legendären Frühwerken eingespielt zu haben.
Dieser abermalige Frühling ist dem Quintett auch bei der mitgeschnittenen Live-Performance anzuhören. Allen voran der offenbar seit geraumer Zeit bevorzugterweise in einem Jungbrunnen badende Phil Lewis weiß mit Charme, einer rotzig-sympathischen Attitüde und bestens funktionierenden Stimme zu imponieren. Aber auch seine Kollegen Tracii Guns (der mehrfach als Solist brilliert), Ace Von Johnson (G), Johnny Martin (B) und Shawn Duncan (D) waren bestens disponiert und wussten zu glänzen.
Neben den zum Zeitpunkt der Aufzeichnung brandaktuellen Tracks mussten selbstredend auch Band-Klassiker wie ‘Electric Gypsy’ oder ‘Rip And Tear’ intoniert werden, und wussten das blendend gelaunte Publikum bestens zu unterhalten.
Kurzum, ein überaus gelungenes Live-Album, das obendrein allein durch seine mehr als nur üppige Spielzeit von gut 78 Minuten eine Anschaffung wert sein müsste.
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