SVEN HAMMOND Rapture

Universal

Holland's Finest Musicians bringen den Blues Rock ins 21. Jahrhundert.

Dieser niederländische Herr könnte einige Blues- oder Soul-Kritiker, die besagte Genres als veraltet oder unoriginell abstufen, in ihrem Denken umstimmen. Der brachiale Opener "Caesar" auf Sven Hammond's viertem Studio-Output "Rapture" haut jene skeptischen Zuhörer schon mal gewaltig vom Sessel geworfen und überrascht gleich danach mit der zweiten Nummer "Lazarus", die im Gegensatz zum lärmigen Opener, wunderschöne Melodien und funky Grooves liefert.

Spätestens auf dem dritten Song, dem zurückgelehnten Titeltrack, hört man auch Hammond's Affinität zu Prince (zumindest was den Gesang betrifft) und die Talente der restlichen Bandmitglieder, die sowohl einen Wall of Sound erzeugen können, als auch minimalistischen Tunes die geeigneten Arrangements verpassen. Erwähnenswert ist noch das sieben-minütige Epos "Raven", das einen durchgehenden, urmenschlichen Drum-Beat und ominöse Chorgesänge ertönen lässt. So abenteuerlich hat man Soul schon lange nicht mehr gehört.

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